
- Kate und William in Yellowknife - Canadian Tourism Commission
Die Kanada Reise 2011 von William und Kate begeistert immer mehr Kanadier. Am siebten Tag ihrer Reise, an dem ursprünglich kein Programm vorgesehen war und der dem Paar die Gelegenheit geben sollte, sich an einem unbekannten Ort von den Strapazen der Reise etwas zu erholen, entscheiden William und Kate spontan, das von einem schlimmen Waldbrand verwüstete Dorf Slave Lake im nördlichen Alberta zu besuchen.
Waldbrände im hohen Norden Kanadas
Waldbrände gehören in den Waldregionen im hohen Norden Kanadas zu jedem Sommer. Riesige Waldgebiete, in die Menschen nur sehr selten vorstoßen, durchlaufen einen natürlichen Zyklus. Schlägt dort ein Blitz ein, kommt es rasch zu gewaltigen Waldbränden, die dann oft riesige Gebiete zerstören. Feuer ist ein Teil des natürlichen Wachstumszyklus der Wälder im hohen Norden. Nur wenige Jahre nach einem solchen Brand, stehen an derselben Stelle, wo einst verkohlte Baumstämme in den Himmel ragten, dichte Laubwälder, die später erneut von Nadelwäldern verdrängt werden.
An den Rändern dieser tiefen Wälder siedeln sich jedoch auch Menschen an. Und Slave Lake ist ein solcher Ort am Rande der Wildnis. Feuerwehr und freiwillige Helfer versuchen gewöhnlich, die wilden Brände Nordkanadas von menschlichen Siedlungen fernzuhalten. Häufig gelingt dies. Im Falle von Slave Lake jedoch nicht. Dort zog am 15. Mai 2011 eine breite Feuerschneise durch den Ort und zerstörte etwa ein Drittel der Gebäude.
Die Einwohner von Slave Lake wurde alle gerettet, aber ein Teil von ihnen verlor bei diesem Brand ihr gesamtes Hab und Gut. Wo einst die Häuser dieser Menschen standen, ragen heute verkohlte Baumstämme in den Himmel und ihre Häuser sind nur noch in verbrannten Ruinen vorhanden.
William und Kate beschließen spontan den Besuch von Slave Lake im Norden Kanadas
Statt einen freien Tag in der Wildnis der Nordwestterritorien zu genießen, besuchten William und Kate das Dorf Slave Lake im Norden von Alberta und sprachen dort mit den Betroffenen, Feuerwehrleuten und Rettern, die bei der Evakuierung des Ortes halfen.
Die beiden königlichen Hoheiten fuhren mit einem Bus durch den Ort, der immer wieder anhielt und ihnen die Gelegenheit gab, die Zerstörung vor Ort einzuschätzen. Verbrannte Autos und schwarz-verbrannte Bäume waren eine völlig andere Kulisse für den Besuch von William und Kate als die bisher sehr prunkvollen Staatsempfänge in den einzelnen Provinzen.
Auf ihrer Rundfahrt sprachen die beiden mit den Bewohnern des Ortes, die sich sichtlich über diesen unerwarteten Besuch von William und Kate freuten. In praktischen Jeans und legerem Anzug gingen Kate und William auf die Menschen zu, und Kate zeigte keinerlei Berührungsängste. Sie sprach mit den Dorfbewohnern, wobei vor allem Kinder und ältere Menschen es ihr angetan zu haben scheinen. Von reservierter Zurückhaltung ist bei Kate keine Spur. Sie ist offensichtlich ein Mitglied der königlichen Familie zum Anfassen.
Und die Menschen danken es den Beiden. Nirgendwo war der Jubel größer als in Slave Lake beim Empfang der Beiden. Die Herzen der Menschen flogen ihnen zu. Und auf Schildern bedanken sie sich für den spontanen Besuch von William und Kate in ihrem Dorf.
Quelle: eigene Recherchen
