Winterurlaub in Draculas Heimat

Günstiger Skiurlaub in Rumänien

Winterurlaub im Lande Draculas - Public Domain
Winterurlaub im Lande Draculas - Public Domain
Winterurlaub in Rumänien, inmitten einer vom Schnee verzauberten, weitgehend unberührten Landschaft.

Transsylvanien und die rumänischen Karpaten - Hand aufs Herz -, was anderes sagt das einem durchschnittlichen Mitteleuropäer schon, als dass dies die Heimat des sagenumwobenen Grafen Dracula ist. Das Schloss des berühmten Grafen gibt es wirklich, Schloss Bran / Törzburg steht dreißig Kilometer von Brasov / Kronstadt entfernt. Und es wirkt tatsächlich düster und geheimnisvoll wie ein Stein gewordener Edgar Allan Poe-Roman.

Wintersport in Draculas Heimat

Aber Transsylvanien ist mehr als nur Draculas Heimat, die rumänischen Karpaten sind vor allem eines der letzten großen, noch fast unberührten Naturparadiese des Kontinents mit Europas größtem zusammenhängenden Waldbestand, der dieser Region einen einmaligen Wildreichtum beschert. Nirgends in Europa gibt es mehr Wild, Luchse, Wölfe und Bären. Im Winter kommen Bären auf Nahrungssuche sogar noch bis an die Stadtgrenzen von Brasov.

Rumäniens Skigebiete - überraschend viele an der Zahl - befinden sich im Karpatenbogen, der wie ein spiegelverkehrtes L mitten im Land liegt und ein Drittel der rumänischen Landesfläche ausmacht. Die Karpaten sind Europas zweitgrößte Hochgebirgskette nach den Alpen. Sie sind gesegnet mit schneereichen Wintern und somit idealen Wintersportbedingungen.

Skilaufen in Siebenbürgen

Die bekanntesten Skizentren liegen in den Südkarpaten um die Städet Brasov / Kronstadt und Sibiu / Hermannstadt herum und damit in Siebenbürgen. Hier im "Lande jenseits der Wälder" (terra ultrasilvana), begann schon im 12. Jahrhundert die Ansiedlung der Siebenbürger Sachsen, denen später andere Gruppen wie die Banater Schwaben folgten. Spuren dieser Besiedelung und der deutschen Minderheit in Rumänien sind auch heute noch in den mittelalterlichen Städten Brasov und Sibiu zu finden, die bis 1945 Zentren der Deutschen in Rumänien waren. Eine Besichtigung ist äußerst lohnenswert, denn nicht nur die Landschaft Transsylvaniens ist traumhaft, hier macht man auch in einer an kulturhistorisch wertvollen Bauten reichen Region Urlaub.

Wintersport in den Südostkarpaten

Bekanntestes Wintersportgebiet Rumäniens ist das auf 1.030 Metern Höhe am Fuße des 1.799 Meter hohen Postavaru in den Südostkarpaten gelegene Poiana Brasov (Schullerau), das nur 13 Kilometer von Brasov entfernt ist. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird hier Skisport betrieben. Von Mitte Dezember bis Ende März findet der Skiläufer und Snowboarder auf bis zu 4.000 Meter langen Pisten ideale Schneebedingungen, dazu Hotels und Pensionen für alle Ansprüche und die Nähe der Großstadt Brasov (320. 000 Einwohner). Aber auch in Poiana Brasov findet der Gast genügend Abwechslung beim Schwimmen, Reiten oder Schlittschuhlaufen, und das Après-Skileben kommt gleichfalls nicht zu kurz.

Weitere Skiorte in den rumänischen Südostkarpaten sind Azuga, Busteni, Predeal, Piriul Rec und Sinaia, die wie Poiana Brasov alle im Prahova-Tal und der direkten Umgebung liegen.

Wintersport bei Sibiu

In der Mitte von Rumänien und nur 32 Kilometer von Sibiu entfernt liegt Paltinis am Cindrel-Massiv der Südkarpaten. Die sehenswerte mittelalterliche Stadt Sibiu/Herrmannstadt hat heute 169.000 Einwohner und einen internationalen Flughafen, der auch Paltinis leicht erreichbar macht.

Paltinis liegt auf 1.442 Metern Höhe und ist schon seit dem Ende des 19. Jahrhunderts Kurort. Vier Pisten, von denen zwei abends beleuchtet sind, warten auf Wintersportler wie auch zahlreiche Hotels und Pensionen mit durchaus ansprechendem Standard.

Auch die Nordkarpaten haben attraktive Skiorte. Vatra Ornei mit seinen Thermalquellen ist zugleich Kurort. Borsa im Maramures am Rodna-Berg ist außerdem Luftkurort in einem waldreichen Gebiet, das bis in den April hinein als schneesicher gilt. Nicht nur Wintersportort, sondern auch ein Paradies für Jäger ist Durau im Ceahlau-Gebirge, einem von vielen Legenden umwobenen Bergmassiv an der Ostflanke der Nordkarpaten, das auch Moldaus Olymp genannt wird.

Brigitte Jäger-Dabek, Brigitte Jäger-Dabek

Brigitte Jaeger-Dabek - Als ich vier Jahr alt war, kam die große weite Welt zu mir nach Hause. Sie tat das in Form einer Bananenstaude, die meine Eltern von ...

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