In Bad Liebenwerda findet der gesundheitsbewusste Gast wie der zur Kur weilende Patient die besten Voraussetzungen für aktive Erholung und Entspannung. Doch nicht nur die Heilmittel entscheiden über den Erfolg einer Kur. Das Umfeld ist auch ganz wichtig. Da kann Bad Liebenwerda mit einigen Attraktionen in der Umgebung aufwarten. Die Route der Lausitzer Industriekultur weist streckenweise den Weg.

Der Burgwall Kosilenzien

Der von slawischen Bewohnern vor etwa 3.000 Jahren angelegte Burgwall zählt zu den bedeutenden Bodendenkmälern im Landkreis Elbe-Elster. Er wird von einem neu erbauten Radwanderweg tangiert und lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten haben hier ein Refugium gefunden.

Der Kleine Spreewald bei Wahrenbrück

Eine Kahnpartie auf den weit verzweigten Armen der Kleinen Elster im „Kleinen Spreewald“ lässt sich immer von Mai bis Oktober organisieren. Von originalen Spreewaldkähnen lässt sich die Wasserseite des Wahrenbrücker Landes erleben.

Die Rothsteiner Felsen

Selten sind in Brandenburg Orte, an denen uralte Felsgesteine die Erdoberfläche erreichen. Eine solche Stelle sind die Rothsteiner Felsen. Diese entstanden vor mehr als 600 Millionen Jahren aus den Ablagerungen aus heißen Quellwässern. Tektonische Vorgänge hoben die entstandene Kieselsinterhornsteinwacke später an das Tageslicht. Sie sind bei Kurgästen und angehenden Geologen ein gleichermaßen beliebtes Ziel.

Das Gut Saathain mit Rosengarten

Seit mehr als 30 Jahren gibt es diese gepflegte Anlage. Rund 70 verschiedenen Rosensorten wachsen hier. Etwa 5.000 Rosenstöcke verbreiten einen betörenden Duft. Drum herum laden prächtige alte Eichen, Buchen und blühende Teichrosen in dem alten Park zu naturkundlichen Spaziergängen ein.

Zum Gut Saathain gehört eine historische Fachwerkkirche. Die wurde 1629 erbaut und ist eine der ältesten und schönsten Fachwerkkirchen im Süden Brandenburgs. 1989 wurden umfassende Renovierungen abgeschlossen und nun steht das Gut als Veranstaltungsort im Eigentum der Gemeinde zur Verfügung. Und auf Wunsch tritt hier auch der Standesbeamte von Elsterwerda für Trauungen in Aktion.

Die Maasdorfer Teichauenlandschaft

Am Ortsausgang von Maasdorf sind die Maasdorfer Teiche zu finden. Der Kleine Maasdorfer Teich wird von den Einheimischen „Schumpenteich“ genannt. Um ihn führt ein Lehrpfad, der über die Natur am Wasser informiert. Zu entdecken sind auch Spuren des Bibers, der sich an der Kleinen Elster wieder heimisch fühlt. Zahlreiche Arten von Wasservögeln sind hier fast immer zu beobachten. Im Dorf gibt es das Natoureum. Hier gibt es Natur zum anschauen. Touristen und Besucher aus der Region können sich einen Überblick über die ganze Region verschaffen.

Der Erlebnis-Miniaturenpark Elsterwerda

Eine Vielzahl von Modellen wird hier geboten. Deren originalen Vorbilder stammen überwiegend aus der näheren Umgebung. Bequem sind die Miniaturen auf der großen Rundfahrt mit der Parkeisenbahn zu bewundern.

Das Weißgerbermuseum in Doberlug

Hier wird die Geschichte und Technik des Gerbens anschaulich dargestellt. Eine originale Gerberwerkstatt ist zu sehen. Dazu gibt es eine umfassende Sammlung von Ledern und Fellen. Eine Schumacherwerkstatt zeigt, was aus dem Leder wird. Dazu ist eine Gesellenstube zu sehen.

Das Kraftwerk Plessa

Von 1926 stammt das Kraftwerk Plessa. Viele Anlagen aus dieser Zeit sind noch im Original erhalten und legen Zeugnis von der Kraftwerkstechnik aus der Zeit, als der elektrische Strom fast jeden Haushalt in Deutschland erreichte.

Das Besucherbergwerk „Abraumförderbrücke F60“ in Lichterfeld

Die Abraumförderbrücke F60 ist eine der größten beweglichen Arbeitsmaschinen der Welt. Im Besucherbergwerk ist dieser liegende Eifelturm zu erklettern und erzählt viel über die Braunkohlenförderung in der Lausitz. Aus 80 Meter Höhe kann die neu entstehende Seenlandschaft bewundert werden.

Die „Brikettfabrik Louise“ in Domsdorf

Die Brikettfabrik Louise ist Europas älteste und vollständig erhaltene Brikettfabrik. Einmalig ist ihr Maschinenpark aus der Zeit der Gründung der Fabrik 1882. Seit 1992 ist die Fabrik ein technisches Denkmal.