Zitate über Bücher von modernen Autoren der heutigen Zeit

moderne Zitate über Bücher - Juliane Günzel
moderne Zitate über Bücher - Juliane Günzel
Nicht nur klassische Autoren verstehen sich auf das geschmeidige Formen großer Weisheiten, auch moderne Schriftsteller schreiben delikate Zitate über Bücher

Jeder kennt sie, jeder liebt sie. Sie gehen um die ganze Welt, die berühmten Zitate großer klassischer Schriftsteller und prominenter Personen wie Goethe und Shakespeare. Doch auch so mancher moderne Autor trifft bisweilen den Nagel auf den Kopf. Eine kleine Sammlung von Zitaten dieser Autoren die dem wichtigsten aller Themen - dem Buch selbst - gewidmet ist, ist hier zusammengestellt. Lehnen Sie sich zurück und schwelgen Sie ein wenig in Zitaten rund ums Lesen und Schreiben.

„Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.“

„Bücher sind wie Fliegenpapier. An nichts haften Erinnerungen so gut wie an bedruckten Seiten.“

„Bücher müssen schwer sein, weil die ganze Welt in ihnen steckt.“

„Ich rede nicht von Kinderzauber. Ich spreche von Buchstaben. Nichts ist mächtiger als sie, im Guten wie im Bösen, glaub mir.“

„Wörter sind unsterblich … außer es kommt jemand und verbrennt sie. Und selbst dann …“

Cornelia Funke – Tintenherz

„Wenn der Punkt eine Mauer ist, dann ist der Doppelpunkt eine Tür.“

„Fußnoten sind wie Bücher im untersten Regal. Die guckt sich keiner an, weil man sich bücken muss.“

„Dicke Bücher sind deswegen dick, weil der Autor keine Zeit hatte, sich kurz zu fassen.“

„Lesen ist eine intelligente Methode sich selbst das Denken zu ersparen.“

„Schreiben ist der verzweifelte Versuch, der Einsamkeit etwas Würde abzuringen – und etwas Geld!“

Walter Moers – Die Stadt der träumenden Bücher

„ ‚Geschichten haben nie ein Ende, Maggie’, hatte er mal zu ihr gesagt, ‚auch wenn uns die Bücher das vorgaukeln. Die Geschichten gehen immer weiter, sie enden ebenso wenig mit der letzten Seite, wie sie mit der ersten beginnen.’ “

Cornelia Funke – Tintenblut

„Und jetzt, Harry, hinaus in die Nacht und dem Abenteuer hinterher, dieser launischen Verführerin.“

Joanne K. Rowling – Harry Potter und der Halbblut-Prinz

„Denkst du nicht auch, dass man von Zeit zu Zeit Geschichten lesen sollte, in denen alles etwas anders ist als in unserer Welt? Nichts lehrt einen besser zu fragen, warum die Bäume grün und nicht rot sind und warum man nur fünf und nicht sechs Finger hat.“

Cornelia Funke – Tintentod

„Eine Geschichte, ein Roman, ein Märchen – diese Dinge gleichen den Lebewesen, und vielleicht sind es sogar welche. Sie haben ihren Kopf, ihre Beine, ihren Blutkreislauf und ihren Anzug wie richtige Menschen. Und wenn ihnen die Nase im Gesicht fehlt oder wenn sie zwei verschiedene Schuhe anhaben, dann merkt man es bei genauem zusehen.“

Erich Kästner – Emil und die Detektive

„Bücher sollten dort sein, wo sie am meisten gewürdigt werden, und nicht ungelesen in irgendeinem Regal stehen und Staub ansetzen, findest du nicht auch?“

Christopher Paolini – Eragon, Die Weisheit des Feuers

„Die Wolken wichen von meinem Gemüt und in einem Augenblick der Erleuchtung begriff ich die Natur der Bücher. Sie waren nicht nur eine Fülle von säuberlich auf den Seiten versammelten Wörtern, die den Eindruck von Wirklichkeit vermitteln – jeder dieser Bände war tatsächlich Realität. Die Bücher, die ich zu Hause hatte, glichen den hier versammelten Büchern allenfalls so, wie Fotografien den Gegenständen gleichen, die man fotografiert hat. Die Bücher hier waren lebendig!“

Jasper Fforde - in einem anderen Buch