
- Heißgeliebt: Zwiebelkuchen und Federweißer - Sylvia Koch / pixelio.de
Im Herbst wird es kühler, die Tage werden kürzer und man selbst wird ein bisschen melancholisch. Aber keine Sorge, der Herbst hält viele schöne Dinge für uns bereit: Neben bunt gefärbten Blättern und gemütlichen Stunden bei Kerzenschein gibt es jetzt endlich wieder den heißgeliebten Zwiebelkuchen.
Am besten mit Federweißer
Zwiebelkuchen genießt man am besten mit einem Glas Federweißer, egal, ob rot oder weiß. Aber natürlich passen auch andere Getränke dazu, zum Beispiel naturtrüber Apfelsaft. Zwiebelkuchen ist ein Multitalent, denn er schmeckt einfach immer. Frisch aus dem Ofen, noch lauwarm, ist er ein Gedicht, aber man kann Zwiebelkuchen auch wieder aufwärmen oder kalt essen. Zwiebelkuchen eignet sich zudem hervorragend für die Bewirtung von Gästen, denn er ist allseits beliebt und man braucht keine Beilagen dazu.
Zwei unterschiedliche Rezepte
Die Zubereitung des leckeren Klassikers ist nicht schwer und man hat ihn relativ schnell im Ofen. Im Folgenden finden Sie zwei Rezepte, ein klassisches aus der Springform, und eines vom Blech für figurbewusste Genießer.
Zwiebelkuchen auf klassische Art - zum Dahinschmelzen
Zutaten für den Teig: 250 g Mehl, ein halber Würfel frische Hefe, ein halber Teelöffel Zucker, 125 ml lauwarme Milch, 3 Esslöffel Butter oder Margarine, 1 Teelöffel Salz.
Zutaten für den Belag: 150 g Speckwürfel, 500g Zwiebeln, 125 ml Milch, 300g Schmand, 3 Eier, Muskatnuss, Salz, Pfeffer.
Zubereitung: Mehl in eine Schüssel geben, Hefe hineinbröckeln. Zucker und Milch dazugeben und alles zu einem Vorteig vermischen. Abdecken und an einem warmen Ort 20 Minuten ruhen lassen. Danach die Butter und das Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Wieder abdecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
Inzwischen die Speckwürfel in einer Pfanne anbraten. Die Zwiebeln (in dünne Ringe geschnitten) zugeben und glasig dünsten. Abkühlen lassen.
Den Hefeteig in eine gefettete Springform legen und am Rand ca. 3 -4 cm hochdrücken. Speck und Zwiebeln auf dem Teig verteilen. Milch, Schmand und Eier verrühren und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Über die Speck-Zwiebel-Masse gießen und den Zwiebelkuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober- Unterhitze bzw. 180 Grad Heißluft 45 - 50 Minuten backen.
Zwiebelkuchen für figurbewusste Genießer
Zutaten für den Belag: Ein halber Würfel frische Hefe, 150 ml lauwarmes Wasser, ein halber Teelöffel Zucker, 300g Mehl, 2 Esslöffel Olivenöl, ein halber Teelöffel Salz.
Zutaten für den Belag: 750 g Zwiebeln, 3 Eier, 400g Kräuterfrischkäse fettreduziert, 150 g Schinkenwürfel fettreduziert, Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zubereitung: Mehl in eine Schüssel geben, Hefe hineinbröckeln. Mit Zucker und der Hälfte des Wasser verrühren und 20 Minuten ruhen lassen. Danach mit dem restlichen Wasser, Öl und einem halben Teelöffel Salz verkneten. Noch einmal 20 Minuten gehen lassen.
Zwiebeln (in feine Ringe geschnitten) in etwas Öl glasig dünsten, dann abkühlen lassen. Kräuterfrischkäse mit Eiern verquirlen, dann mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss kräftig abschmecken. Zwiebeln unter die Masse heben.
Hefeteig auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Kräuterfrischkäse-Masse auf dem Teig verteilen und die Schinkenwürfel daraufgeben. Zwiebelkuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- Unterhitze bzw. 160 Grad Heißluft 30-40 Minuten backen.
Kulinarische Herbsthits
Die Rezepte sind unterschiedlich, aber beide sind denkbar einfach und vor allem echte kulinarische Hits für die kalte Jahreszeit. In diesem Sinne: Lassen Sie es sich schmecken und genießen Sie den Herbst!
Bildnachweis: © Sylvia Koch / pixelio.de
