Beate Henes-Karnahl
In dem Front-Office der Wirtschaft tummeln sich Zahlen, Daten und Fakten: Ökonomie wird eben im Regelfall über Zahlenreihen oder Prozentzahlen kommuniziert. Ein Blick in das Back-Office zeigt: Hinter den wirtschaftlichen Kennziffern stehen Menschen. Menschen, die Bedürfnisse und Wünsche haben, genauso Vorstellungen und Ansprüche. Die Menschen sind die Wirtschaft, nicht die Zahlen. Hinzu kommt, "Wirtschaft ist zur Hälfte Psychologie", wie bereits vor rund einem halben Jahrhundert der Ökonom und Politiker Ludwig Erhard betonte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Deshalb interessieren mich als Wirtschaftsjournalistin besonders psychologische Themen wie beispielsweise Management, Chancengleichheit oder Weiterbildung und Fortbildung.
Den Journalismus habe ich ganz klassisch von der Pike auf gelernt, in einem Volontariat. Nach dem Studium - Volkswirtschaft, Politologie und Psychologie - mit dem Abschluss als Diplom-Volkswirt, war ich Alleinredakteurin bei dem Magazin eines Wirtschaftsverbandes, anschließend stellvertretende Chefredakteurin eines Wirtschaftsmagazins und nun arbeite ich freiberuflich. Als Buchautorin habe ich mich schwerpunktmäßig der Thematik Frauen und Berufserfolg gewidmet.
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