Benjamin Brumm
Konstanz, 7. Juli 1985, 17 Uhr 27: Während Boris Becker auf dem „Heiligen Rasen“ von Wimbledon den bis dahin größten Erfolg der deutschen Tennisgeschichte feiert, plagen sich meine Eltern, vornehmlich meine Mutter, bereits einen ganzen Tag mit meiner Gemütlichkeit ab. Weitere fünf Stunden und einen Kaiserschnitt später, tue ich es Becker gleich und erlebe „meine ganz persönliche Mondlandung“.
Es folgen 19 Jahre in der idyllischen Bodenseeprovinz: Grundschule, Realschule der Geschwister-Scholl-Schule in Konstanz (Mittlere Reife 2001), Wirtschaftsgymnasium der Wessenbergschule in Konstanz (Allgemeine Hochschulreife 2004). In diesen Jahren sammelte ich erste journalistische Erfahrungen, als Vereinsschriftführer und „Herausgeber“ des Vereinsblattes eines örtlichen Musikvereins. Zum Lehramtsstudium der Anglistik und Geschichtswissenschaften, das ich im Frühjahr 2011 erfolgreich abgeschlossen habe, verlasse ich schließlich – schweren Herzens – Heimat und Musikverein. Nicht zuletzt auch der Liebe wegen: Sie ist weiß mit rotem Brustring und ich treffe mich regelmäßig mit ihr im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt. Spätestens mit dem Umzug nach Stuttgart wurde der Fußball zu meiner großen Leidenschaft. Zugegebenermaßen handelt es sich hierbei zumeist um die „passive“ Rolle des Beobachters. Zwischenzeitlich verschlägt es mich schließlich für längere Zeit nach Übersee: ein halbes Jahr Studium und Deutschlehrer in Nova Scotia, Kanada. Ja, es ist kalt da - und Jaaaaaaaaaaa, ich habe Tage von 30 Grad unter 0 er- und überlebt (Windchill nicht mit einberechnet!). Abgesehen von den klimatischen Bedingungen, die für die süddeutsche Wetterseele an Folter grenzten, kann man zu dem Land eigentlich nur sagen: TOLL! Hingehen, hingehen, hingehen...
Neben meiner Begeisterung für Sport, entspanne ich gerne in der Natur, vornehmlich mit meinem Perro de Agua-Mischlingsrüden BamBam. Ein weiteres Hobby ist mein großes Interesse an Film und Fernsehen, das mir unter Freunden bereits den Ruf eines wandelnden Filmlexikons eingebracht hat.
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20.06.2011
- Benjamin Brumm
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