Ingo Krüger
Das Licht der Welt erblickte ich am 11. Dezember des Jahres 1967 im beschaulichen ostwestfälischen Bad Oeynhausen. Nach einem Umzug über die Grenze nach Niedersachsen und recht erfolgreichen Jahren in einer Lehranstalt namens Gymnasium erwählte ich mir Hannover als Ort meiner Studien. Voller Elan besuchte ich zahlreiche Seminare und Vorlesungen. Zumindest im 1. Semester. Eventuell hielt mein Schwung auch noch im folgenden Wintersemester an. Dann gewannen die Nebenjobs die Oberhand und ich beschränkte mich auf das wirklich Wichtige. Oder was ich dafür hielt.
Nach gefühlten 44 Semestern blieb mir keine andere Wahl: Ein Abschluss musste her. Im Jahre des Gewinns des Europameistertitels unserer wackeren Fußballerauswahl hielt ich meine Zeugnis in Händen. Ab diesem Zeitpunkt durfte ich mich als Magister Artium bezeichnen lassen. Doch von wem? Da sich dies als ein nicht sofort zu lösendes Problem entpuppte, stürzte ich mich in diverse Broterwerbe, die aber nicht viel bis gar nichts mit Politologie oder Geschichte zu tun hatten.
So gingen die Jahre ins Land. Das neue Jahrtausend begann ohne den erwarteten und von einigen durchaus ersehnten Weltuntergang. Ich packte meine Siebensachen und startete meine Reise nach Norden. Weit kam ich allerdings nicht. Schon in der Freien und Hansestadt Hamburg endete mein Weg. Ich gab mich einer Ausbildung zum Fachzeitschriftenredakteur hin. Nach dem erfolgreichen Abschluss sah ich mich in der Lage, hoffte es zumindest, einen irgendwie interessanten Text zu schreiben. Dies versuchte ich nun in die Tat umzusetzen. Doch Anspruch und Wirklichkeit sind nicht immer kompatibel. So verging einige Zeit bis ich meine schriftlichen Werke der geschätzten Öffentlichkeit präsentieren konnte.
Neben Suite101 findet man Geschriebenes von mir auch bei reich-der-spiele.de oder in diversen Veröffentlichungen des FC St. Pauli, in dessen Schachabteilung ich als Pressewart fungiere.
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